Kunst- und Gestaltungstherapeutin / Kunst- und Gestaltungstherapeut

Kursname:Kunsttherapeutin und Gestaltungstherapeutin / Kunsttherapeut und Gestaltungstherapeut
Dauer:1-jährig in 3 Intensivwochen
Termine:Nr. 551-B0: 20. 01. 2020 bis 11. 12. 2020
Nr. 552-B0: 30. 03. 2020 bis 19. 03. 2021
Nr. 553-B0: 02. 11. 2020 bis 05. 11. 2021
Gebühr:EUR 3500,- (USt.-befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort(e):IEK Berlin Ausbildungszentrum I, Edinburger Straße 45, 13349 Berlin
Zertifikat:Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. Die mit dieser Ausbildung erworbene Zusatzqualifikation Autogenes Training entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt. Zusätzlich zertifiziert werden nach Absolvierung der Ausbildung folgende Seminarleiterqualifikationen: Seminarleiter(in) für Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei Seminarleiter(in) für Multimediale Kunst- und Gestaltungstherapie
Voraussetzungen:Offenheit, Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Bereitschaft zur Kreativität und zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Schulabschluss. Die Ausbildung richtet sich an Menschen mit Erfahrungen in psychologischen, therapeutischen, künstlerisch- kreativen, pädagogischen, sozialpädagogischen, medizinischen, pflegenden oder helfenden Bereichen.
Sonstiges:Bitte Malkleidung, Decke, warme Socken, evtl. Kissen mitbringen. In der Ausbildung enthalten ist bei Bedarf ein klientenzentriertes Einzelcoaching für die Aufarbeitung eigener psychologischer Themen, zur Generierung von Handlungsperspektiven im Berufsfeld sowie der Entwicklung eines individuellen Marketingskonzepts. Zwischen den Ausbildungswochenenden findet in Eigenstudium theoretische und praktische themenrelevante Vertiefung, die Aufstellung eines persönlichen Seminar- und Therapiekonzepts sowie Selbsterfahrung statt. Im Anschluss an diese Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, an weiterbildenden Vertiefungsmodulen im künstlerisch-räumlich- kreativen Bereich teilzunehmen. Die 3-tägige Ausbildung Autogenes Training Seminarleiter(in) kann separat zu einem beliebigem Termin Ihrer Wahl besucht werden.
Kursbeschreibung als PDF:

Kunsttherapeut(in) und Gestaltungstherapeut(in)

Hintergrund

Der Ausbildung zum/r Kunst- und Gestaltungstherapeuten/-in liegt ein integraler Ansatz zugrunde. Geht man davon aus, dass jede Art kreativ-künstlerischen Ausdrucks des Menschen einem grundlegenden Prozess folgt, nämlich der Inspiration auf ihrem Weg zur Verstofflichung eine Form zu geben, sind auch in Fragen der kreativtherapeutischen Anwendung dieser Ausdrucksmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Der Gestaltungsbegriff ist in der Regel untermauert durch tiefenpsychologische Ansätze, die auch der Kunsttherapie zugrunde liegen. Das Gestalten (z.B. mit Farben oder Ton) wird in dem Kontext als Prozess der Formgebung aufgefasst, der sich mit allgemeinen therapeutischen, psychologischen und psychoanalytischen Objektbeziehungs- und Ich-Theorien parallelisieren lässt und darüber hinaus diese auch empirisch bestätigt. Dabei geht die Kunst- und Gestaltungstherapie davon aus, dass die gestaltete Form Aspekte unbewusster Prozesse des/der Gestaltenden in der therapeutisch begleiteten Selbsterfahrung erlebbar und durch die stoffliche Form sichtbar machen kann. Derartige Ansätze finden sich vor allem in der Psychodynamik C.G. Jungs.

Ziel

Die Teilnehmenden der Ausbildung erwerben die Qualifikation der Intervention mittels kunst- und gestaltungstherapeutischer Verfahren aus integraler Perspektive, um die kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsprozesse von Personen therapeutisch zu begleiten und sie hinsichtlich ihrer Deutung sowie des Übertragens der Prozessergebnisse aus der Selbsterfahrung auf ihren Alltag zu beraten. In der Ausbildung werden allgemein-therapeutische und künstlerisch-kreative Methoden vermittelt, die den Zugang zum Gestaltungsprozess und individuellen Ausdruck erleichtern, und durch die Erfahrung von Kreativität zu mehr körperlichem, seelischem und geistigem Gleichgewicht verhelfen. In der Ausbildung geht es primär nicht um künstlerische Ambitionen mit dem Ziel ein Kunstwerk im engeren Sinne zu schaffen, sondern um die Möglichkeit, Unbewusstes sensitiv, bildlich und via multimedialer Verfahren zu symbolisieren und zu integrieren.

Aus dem Inhalt

Ansätze der Kunst- und Gestaltungstherapie

  • Psychodynamische Ansätze (nach C.G.Jung, Freud)
  • Humanistische Ansätze (Gestalttherapie, phänomenologische Arbeit)
  • Verhaltenstherapeutisch-kognitive und entwicklungspsychologische Ansätze

Formenlehre

  • in der tiefenpsychologischen Kunst- und Gestaltungstherapie
  • in der feinstofflichen Energielehre
  • Psychologische Bedeutung und die therapeutische Wirkkraft der Formen
  • Therapeutischer Umgang mit den Grundformen
  • Sinnliche Erfahrung der Formen durch auditive, visuelle, haptische und dynamische kunsttherapeutische Methoden
  • Die Formen als Symbol

Farbenlehre – Wirkung der Farben, farbtherapeutische Interpretation

  • Farbpsychologische Versuchsreihen und ihre Bedeutung in der Kunsttherapie
  • Die phänomenologische Farbenlehre bei J.W. Goethe
  • Der Tiefenpsychologischer Ansatz nach C.G. Jung
  • Die Farben in der feinstofflichen Energielehre und ihre Emotionszuordnung

Kunsttherapeutische Techniken
zwei- und dreidimensional

  • Malerei
  • Collage
  • Ton- und Gipsarbeit

Potentialentwicklung mittels neuer Medientechniken
Prozessentwicklung durch die Arbeit am Bild (Einzelarbeit, dialogisches Malen)
Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt im
kunsttherapeutischen Prozess (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)
Grundlagen der Psychologie und therapeutische Interventionstechniken
Anamneseverfahren / differentielle Behandlungsverfahren
Einzelcoaching und Supervision
Selbsterfahrung
Anwendung von Equipment
Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten
Therapeutische Interventionen
Abrechnungsgrundlagen
Krankenkassenanerkung
Rechtliches zum Therapeutenberuf
Berufsfelder und Berufskunde in der Kunst- und Gestaltungstherapie

Kunst- und Gestaltungstherapeutische Ansätze in der Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei

  • Wechselwirkung zwischen dem Menschen, dem Bild und dem Malleiter
  • Die Rolle als Sensitivitäts- und Ausdrucksmalleiter
  • Malort – Malraum · Wirkung der Farben auf die Psyche
  • Meditative Vorbereitung (Bild- und Farbmeditation / Farbentspannung)
  • Kontaktmalen – empatisches Malen
  • Malerische Interaktion im Selbstwahrnehmungs- und Fremdwahrnehmungsprozess (Bildporträts, Körperbilder, etc.)
  • Malerlebnisse im offenen, halboffenen und geschützten Raum
  • Bilder – „InnenRäume“ – Seelenräume der Menschen
  • Wechselwirkung Mensch – Außenwelt – Teilpersönlichkeitsaspektierung
  • Sensitivität im Malprozess – Resonanzwahrnehmung
  • Sensibilisierung und Wahrnehmungsveränderung
  • Potentialentwicklung mittels Ausdrucksmalerei und Sensitivitätstechniken
  • Bild, Träume, Projektionen
  • Traumerinnerungstechniken / Traumreisen
  • Kombinationen von Traumerlebnis, Gefühlserleben und der Ausdrucks- und Sensitivitätsmalerei (Malen von Bewegungsabläufen, Malen zur Musik, Geschmacksmalen)
  • Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt (Tagtraumtechnik, Kreativvisualisieren, Imagination, Phantasiereisen, Bilderleben)
  • Unbewußte bildliche Symbolisierung (bearbeiten und integrieren)
  • Bildgestaltungsmethoden ohne und mit künstlerischem Anspruch
  • Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
  • Vertiefte Selbstschau und Selbsterfahrung
  • Sich selbst besser kennenlernen im Gestatungstherapeutischen Prozeß
  • Anwendung von Equipment
  • Durchführung und Gestaltung von Maleinheiten
  • Seminarleiterschein für Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei
  • Supervision

Methoden der imaginativen Psychotherapie und wissenschaftlicher Entspannungsverfahren in der Kunst- und Gestaltungstherapie

sowie Seminarleiterschein für Autogenes Training (3 Tage separat buchbar)

  • Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität
  • Autopsychoanalyse
  • Aufsuchen von Gefühlszuständen
  • Finden der Eigenfarbe
  • Aufsuchen der Spektralfarben
  • Verknüpfung von Farberfahrungen mit der persönlichen Geschichte
  • Visualisierung von Objekten
  • Umformung von Mustern, Symbolen und Objekten
  • Traumarbeit
  • Finden des Eigengefühls in Selbsterfahrung
  • Affektive Umstrukturierung
  • Regressionstechniken
  • Rapport
  • Veränderung: Wahrnehmung/Wahrnehmungsverarbeitung
  • Abstraktion von Vorstellungsinhalten
  • Gedächtnis und Zeitempfinden
  • Physiologische Effekte
  • Interventionstechniken: Psyche und Gesundheit
  • Physiologische Effekte
  • Interventionstechniken: Psyche und Gesundheit
  • Erstellung eines Seminarplanes
  • Selbsterfahrung
  • Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten

Seminarleiter(in) für Multimediale Kunst- und Gestaltungstherapie mit hypnosystemischen Elementen aus dem MRE® Multisynästhetisches Relaxamentum Entspannungsverfahren und der Wirkkraft der Fünf MRE® Elemente

  • MRE® Multisynästhetisches Relaxamentum Entspannungsverfahren in der multimedialen Kunsttherapie
  • Rezeptiver Wahrnehmungsprozess und seine Wirkkraft in Kombination mit Kraft der 5 MRE® Elemente
  • Das Wesen der 5 Elemente im Spiel der Farben, Formen und mit Naturmaterialien entdecken
  • Der Prozess der Metamorphose in den 5 Elementen und die Resonanzarbeit mit der „Inneren Landschaft“ – die Wandlungsphasen
  • Bild, Skulptur, Objektgestaltung der 5 MRE® Elemente mit Bewegung, Farbe, Licht und Klang – eine ganzheitliche synästetische Erfahrung der Sinneswahrnehmung (Hemisphärensynchronisation)
  • Aufdecken und Auffangen von Gefühlen
  • Sensitivitätserweiterung
  • Die 5 MRE® Elemente und ihre Emotionszuordnung (das Element Feuer, Erde, Wasser, Luft, Äther) -Wandlungsphasen im Kreativitätsprozess
  • Hypnoseinduktion und Ihre Trancevertiefung durch Ton, Klang und CerebroSync Musik, Farbe, Form und Symbolvisualisierung
  • Umgang mit kritischen Situationen der therapeutischen Arbeit
  • Durchführung von Kunst- und Gestaltungstherapeutischen Therapieeinzelsitzungen
  • Anleitung von Seminargruppen

Aus dem Methodenteil

In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit, Selbsterfahrung und praktischem Handeln eine Wissensbasis zu den modernen kunst- und gestaltungstherapeutischen Grundlagen, Kreativitäts- und Entspannungstechniken geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft. Die gelernten Methoden werden von den Teilnehmenden umgesetzt und gemeinsam Therapieansätze generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung selbst entwickelter Seminar- und Therapieeinheiten. Therapieeinzelsitzungen werden im Rollenspiel mit erfahrenen Therapeut(inn)en und/ oder Diplom-Psycholog(inn)en geübt und supervidiert. Gemeinsam werden die gelernten Verfahren zur Anwendung gebracht.

So melden Sie sich für eine unserer Ausbildungen an:

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Kunsttherapeutin und Gestaltungstherapeutin / Kunsttherapeut und Gestaltungstherapeut

IEK Berlin Ausbildungszentrum I, Edinburger Straße 45, 13349 Berlin

EUR 3500,- (USt.-befreit, befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)