Glossar
Andragogik
Andragogik (von griech. andras „Mann“ und agein „führen“) verweist auf die Anwendung pädagogischen Handelns auf Erwachsene. Die so genannte Erwachsenenbildung, die Weiterbildung oder das Konzept des „Lebenslangen Lernens“ gehören in den Bereich der Andragogik. Die Theorie der Andragogik wurde unter Einfluss unterschiedlicher Disziplinen entwickelt, insbesondere der Klinischen Psychologie, der Sozialpsychologie und der Philosophie. Andragogik thematisiert das kritische Verhältnis von Erziehung und Erwachsensein.
Psychotherapie
Als Psychotherapie werden Formen der Behandlung psychischer Störungen
bezeichnet. Das Ziel ist dabei, seelische Problematiken gemeinsam mit
dem Klienten so zu bearbeiten, dass ein Umgang mit ihnen möglich und
die eigenständige Lebensführung wieder hergestellt bzw. erhalten wird.
Je nach Psychotherapieverfahren kann es zum Beispiel darum gehen,
bislang ungelebte Anteile der Persönlichkeit und schöpferische
Potentiale zugänglich zu machen, schwierige Situationen in der Kindheit
und die damit verbundene seelische Entwicklung aufzuarbeiten,
eingefahrene Denkmuster zu erkennen und zu reflektieren oder auch nur
neue Verhaltensweisen einzuüben.
Das für diesen Bereich maßgebliche Psychotherapeutengesetz (PsychThG)
definiert Psychotherapie so: „jede mittels wissenschaftlich anerkannter
psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur
Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert,
bei denen Psychotherapie indiziert ist.“ „Störungen mit Krankheitswert“
sind alle diejenigen Störungen, die in der Internationalen
Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10, Kapitel V (F)) aufgeführt
sind. Diese beinhalten unter anderem Persönlichkeitsstörungen,
Zwangserkrankungen, Ängste und Phobien, organisch bedingte psychische
Störungen, Schizophrenie, Depression, Manie und andere mehr.
Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (also innerhalb
der sog. Heilkunde) darf nur von Psychologischen Psychotherapeuten,
Ärztlichen Psychotherapeuten sowie Kinder- und
Jugendlichen-Psychotherapeuten und eingeschränkt von Heilpraktikern für
Psychotherapie ausgeübt werden.
Situationen oder Befindlichkeiten, die zwar als problematisch erlebte
werden, aber keinen Krankheitswert besitzen (also nicht in der ICD-10
aufgeführt sind) - wie zum Beispiel viele soziale Konflikte,
Sinnfragen, schwierige Entscheidungen - fallen nicht unter das
Psychotherapeutengesetz. Aber auch sie können mit Psychotherapie
behandelt werden. Sinnvoll ist Psychotherapie in solchen Fällen vor
allem dann, wenn das Therapieziel in einer Entwicklung der
Persönlichkeit und persönlicher Reifung besteht. Solche Form
therapeutischer Arbeit (also außerhalb der Heilkunde) kann auch von
anderen als den im vorigen Absatz genannten Personen geleistet werden.
Sie wird dann nicht als Psychotherapie im engeren Sinne, sondern eher
als Lebensberatung und Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung verstanden.
Zur Zeit werden die Kosten einer Psychotherapie von den Krankenkassen
übernommen, wenn das Behandlungsverfahren zu einer der folgenden drei
Gruppen gehört: zu den psychoanalytischen Verfahren (Psychoanalyse nach
Freud, Analytische Psychologie nach Jung und Individualpsychologie nach
Adler), zu den Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten
Psychotherapie (die eine inhaltlich und von der Dauer her reduzierte
Form psychoanalytischer Verfahren darstellen) oder zur
Verhaltenstherapie (die hauptsächlich lerntheoretisch und kognitiv
orientiert arbeitet). Diese Verfahren gelten im Sinne des
Psychotherapeutengesetzes als „wissenschaftlich anerkannt“ und sind
daher kassenanerkannt. Niedergelassene Psychotherapeuten und Ärzte
können auch das Autogene Training, die Progressive Muskelrelaxation und
die Hypnose psychotherapeutisch einsetzen und abrechnen.
Darüber hinaus gibt es eine Fülle weiterer Psychotherapieverfahren, für
die keine Kassenzulassung möglich ist. Ebenfalls sind die formalen
Hürden für eine Ausbildung deutlich niedriger. Zu den bekanntesten
Verfahren gehören die Gestalttherapie, die Gesprächspsychotherapie, die
Kunsttherapie, das Psychodrama, die systemische Psychotherapie und die
Körperpsychotherapie. Gemeinsam ist allen Psychotherapieverfahren die
besondere Bedeutung der Beziehung zwischen Klient und Therapeut -
therapeutische Arbeit ist zu einem wesentlichen Teil Beziehungsarbeit.
Wichtig zu wissen ist aber auch, dass sich die einzelnen Verfahren in
ihrer konkreten Arbeitsweise und auch in ihrem zugrunde liegenden
Menschenbild unterscheiden. Für Anbieter wie für Interessenten eines
Verfahrens der Psychotherapie ist es daher empfehlenswert, sich mit den
jeweiligen Menschenbildern und Seelen-Begriffen (wenn vorhanden) zu
beschäftigen.
Autogenes Training
Das Autogene Training ist eine Methode, mit der man Stress und
psychosomatische Störungen unterstützend behandeln kann. Es basiert auf
Autosuggestion und Selbsthypnose und wurde von dem Berliner Arzt
Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Das Autogene Training nutzt die
Fähigkeit der Menschen, eine tiefe Entspannung allein mit Hilfe ihrer
Vorstellungskraft zu erreichen. Fordert man Menschen beispielsweise
dazu auf, intensiv an eine Erwärmung eines bestimmten Körperteils zu
denken, so steigt tatsächlich die Temperatur in dieser Körperregion an,
da der Körperteil stärker durchblutet wird.
Das Autogene Training unterscheidet zwischen der Unter- und Oberstufe.
Die Unterstufe dient ausschließlich der Entspannung. Sie besteht aus
sechs Übungen, die Schwere, Wärme in den Extremitäten, Puls- und
Atemberuhigung, Wärme im Sonnengeflecht und eine kühle Stirn
hervorrufen. In der Oberstufe hilft das Autogene Training, Probleme
durch Suggestion (Formeln und Bilder) soweit zu lösen, dass eine
spürbare Linderung oder eine Heilung eintritt. Diese Stufe ist mit der
Tiefenanalyse der Psychotherapie vergleichbar, allerdings gelangt man
ohne Hilfe des Therapeuten selbstständig zu seinen Erkenntnissen.
Entspannungstechniken
Der Gattungsbegriff „Entspannungstechniken“ fasst alle Methoden zur Erreichung eines Entspannungszustandes zusammen. Durch Entspannungstechniken können die Symptome physischer und psychischer Anspannung, also Stress, Erregung, Nervosität, Hektik usw. verringert werden. Weitere Ziele von Entspannungstechniken sind die Verringerung von Belastungssituationen, der entsprechende Umgang mit diesen sowie Zustände der Entspannung und des Wohlbefindens. Beliebte Methoden sind: Meditation, Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, die Feldenkrais-Methode, Shiatsu, Qi Gong, Tai Chi u.v.m.
Entspannungsverfahren
-> Entspannungstechniken
Grundformen
Unter Grundformen werden Formen wie z.B. Kreis, Quadrat und Dreieck verstanden.
Die therapeutische Wirkkraft der Formen wird in Bezug auf die
Wechselwirkung mit der seelischen Struktur des Menschen erfahren. Zudem
werden unterschiedliche Wege der Integration der Wirkkraft von Formen
in entspannungspädagogische Sitzungen aufgezeigt und erprobt.
Intensivausbildungen
In einer Intensivausbildung werden die Inhalte in kompakter und zusammenhängender Form vermittelt. Durch das Fehlen von Unterbrechungen können die Teilnehmer(innen) tief in die Thematik eintauchen. Die Ausbildungsgruppe bleibt konstant zusammen und kann sich als Einheit finden. Gruppendynamische Elemente können für den Lernprozess nutzbar gemacht werden. Anders als bei Wochenendausbildungen, zwischen denen jeweils ein zeitlicher Abstand liegt, bleiben Thema und Mitlernende konstant präsent. Dadurch wird eine hohe Dichte in der Lernatmospäre möglich.
La Gomera
La Gomera ist eine der sieben zu Spanien gehörenden kanarischen Inseln. Sie liegt im Atlantik vor der Westküste Afrikas.
Progressive Muskelrelaxation
Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist auch unter den
Bezeichnungen Progressive Muskelentspannung, Progressive Relaxation
oder Tiefenmuskelentspannung bekannt und geht auf den amerikanischen
Physiologen Edmund Jacobson zurück. Die Progressive Muskelrelaxation
ist ein Verfahren, bei dem bestimmte Muskelgruppen willkürlich und
bewusst an- und wieder entspannt werden, wodurch der gesamte Körper
schließlich entspannt wird. Die Progressive Muskelrelaxation arbeitet
dabei nacheinander verschiedene Muskelgruppen in einer vorgegebenen
Reihenfolge durch. Die Muskeln werden kurz angespannt und dann wieder
gelöst, wobei sich der Patient auf den Wechsel zwischen An- und
Entspannung und seine Empfindungen dabei konzentriert. Die Progressive
Muskelrelaxation senkt dadurch die Muskelspannung unter das
Normalniveau ab und verbessert die Körperwahrnehmung. Bei regelmäßiger
Anwendung lernt man, die muskuläre Entspannung im Alltag gezielt
herbeizuführen. Für Fortgeschrittene ist dies schließlich sogar ohne
vorherige Anspannung möglich. Unruheäußerungen wie Herzklopfen,
Schwitzen oder Zittern gehen zurück.
Die Progressive Muskelrelaxation wird beispielsweise häufig in der
Verhaltenstherapie im Rahmen der systematischen Desensibilisierung
eingesetzt, um Angststörungen zu behandeln. Weitere Behandlungsfelder
sind Hypertonie, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Stress.
Wissenschaftlich besonders gut belegt ist die Wirksamkeit der PMR bei
Hypertonie, Spannungskopfschmerzen und in der Stressprävention.
Besonders im Präventionsbereich kommt der PMR eine hohe Bedeutung zu,
weil sie als einfach zu erlernendes Verfahren den Menschen eine gute
und praktikable Möglichkeit an die Hand gibt, das körperliche und
seelische Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.
Stressimpfungstraining
Das Stressimpfungstraining ist ein Pool unterschiedlicher Instrumente und Methoden von Stressbewältigungsverfahren, die klientenzentriert kombiniert und angepasst werden können. In dieser von Donald Meichenbaum entwickelten Methode der ist zentral, stressauslösende Situationen als solche zu kennen und im vorhinein Umgangsweisen zu entwickeln, die das Auftreten von Stress verhindern, sich also gewissermaßen gegen Stress zu impfen.
Hypnose
Hypnose bezeichnet in erster Linie den Zustand des
Hypnotisiert-Seins (hypnotische Trance), der als eine Form veränderter
Aufmerksamkeit beschrieben werden kann. Zwar kommt das Wort Hypnose vom
griechischen hypnos = „Schlaf“, doch ist die Hypnose kein
Schlafzustand, sondern ein entspannter Zustand, der durch
ausschnitthafte Wachheit und erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen
gekennzeichnet ist. Suggestionen leiten zunächst den hypnotischen
Zustand ein und regen anschließend die hypnotische Aktivität an.
Bei der Hypnose kann es zu Erfahrungen kommen, die ganz anders sind als
die Alltagserfahrungen. Beispielsweise können bestimmte
Gedächtnisinhalte nicht mehr erinnert werden (das kann sogar den
eigenen Namen betreffen), anderes, vergessen geglaubtes Wissen kann
wieder zutage treten. Auch Halluzinationen, veränderte
Körperwahrnehmungen u. a. m. sind möglich. Wie es zu diesen Phänomenen
kommt, ist wissenschaftlich noch nicht gänzlich geklärt.
Therapeutisch kann die Hypnose beispielsweise zur Schmerzlinderung
eingesetzt werden, bei der Linderung von Ängsten oder auch im Rahmen
psychoanalytischer Therapien, um unbewusste Inhalte besser zugänglich
zu machen. Das sogenannte „Positive Denken“ kann als eine einfache Form
der Selbsthypnose angesehen werden.
Der hypnotische Zustand kann selbst herbeigeführt werden (Autohypnose,
z. B. durch Autogenes Training, Yoga) oder durch einen Therapeuten im
Rahmen der Hypnotherapie. Es ist nicht möglich, einen Menschen gegen
seinen Willen zu hypnotisieren.
Hypnotherapie
Mit Hilfe von Hypnose, Suggestionstechniken und Trancezuständen
werden Such-, Lern- und Heilungsprozesse ausgelöst. Durch die Kraft der
Worte wird beim Klienten spielerisch eine solch tiefe Entspannung
erzeugt, dass er Zugang zum kreativen Potential seines Unbewussten
bekommt. Der eigene innere Kritiker ist mehr oder weniger
ausgeschaltet, so dass daher leichter neue Möglichkeiten gefunden
werden können. Der Therapeut begleitet und unterstützt, übernimmt
jedoch nicht die Kontrolle über das innere Geschehen des Klienten. Die
Dauer von Hypnotherapien beträgt oft nur wenige Sitzungen. Sie kann
durch Techniken der Selbsthypnose ergänzt werden, mit denen der Klient
selbstständig zu Hause arbeiten kann.
Die moderne Hypnotherapie wurde von Milton H. Erickson entwickelt. Der
Therapeut hilft dem Klienten, in eine hypnotische Trance zu gelangen
und diesen Zustand für Veränderungen zu nutzen. Das Bewusstsein des
Klienten verliert an Einfluss, unbewusste Prozesse können nach oben
dringen. Mit Hilfe von Metaphern und Sprachbildern, Analogien und
Wortspielen regt der Hypnotherapeut neue Ideen und Lösungsmöglichkeiten
an. Der Klient kann später im Wachbewusstsein entscheiden, welche
dieser Möglichkeiten er annimmt. Im Rahmen der Hypnotherapie können
aber auch andere Trancetechniken wie Mantra-Meditationen oder Vocal
Meditation eingesetzt werden.
Viele wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit der
Hypnotherapie. Im klinischen Bereich wird Hypnose mit der eigentlichen
psychotherapeutischen Arbeit verbunden, dann stellt sie eine Form der
Psychotherapie dar. Im beratenden Bereich kann Hypnose als
Entspannungsverfahren eingesetzt werden, um bei der Lösung bestimmter
Probleme zu helfen. Vielfach wird Hypnose bei der Schmerzregulation
eingesetzt (z. B. Geburts-, Operations- oder Kopfschmerzen), aber auch
bei der Rauchentwöhnung, bei Übergewicht, Entscheidungsproblemen und
Prüfungsängsten hat sich diese Entspannungsmethode bewährt.
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Yoga
Yoga ist eine indische philosophische Lehre. Die Wurzel des
klassischen Hatha-Yoga gründet sich in den Sutren von Patanjali. Es
besteht aus dem 8-gliedrigen Pfad, in Sanskrit genannt Ashtanga-Yoga,
und besteht aus geistigen und körperlichen Übungen wie Yama (ethisches
Verhalten gegenüber der Umwelt), Niyama (Regeln im Umgang mit sich
selbst), Asanas (Körperhaltung), Pranayama (Atemlenkung), Pratyahara
(Beherrschung der Sinne), Dharana (Konzentration), Dhyana (Meditation)
und Samadhi (Einssein). Der Begriff Yoga ist doppeldeutig. Er kann
sowohl als Vereinigung mit dem inneren Selbst als auch „anspannen -
anjochen“ des Körpers interpretiert werden.
Es gibt verschiedene Strömungen des Yoga, die sich alle hinsichtlich
der Wege zur Verwirklichung der Ziele unterscheiden. In der westlichen
Welt versteht man unter Yoga vor allem die körperlichen Übungen
(Asanas) in Verbindung mit den Atemübungen (Pranayama). In anderen
Richtungen stehen die Meditation oder die Konzentration im Vordergrund,
z. B. im Kriya-Yoga, oder auch der therapeutische Aspekt wie im
Vini-Yoga. Das moderne Yoga ist stark meditativ und körperbezogen. Yoga
liefert hier vor allem einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung,
während religiöse und weltanschauliche Aspekte kaum mehr eine Rolle
spielen. Im Vordergrund steht im Westen die Selbstfindung im Yoga durch
regelmäßige Praxis im Alltag und daraus resultierend eine Harmonie von
Seele, Geist und Körper.
Yoga wirkt sich positiv auf die psychische und physische Verfassung
aus. Es hilft vor allem bei Beschwerden wie Durchblutungsstörungen,
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nervosität, chronischen Schmerzen und
Rückenbeschwerden. Yoga stärkt Muskeln, Sehnen, Bänder und Gefäße und
verbessert die Durchblutung. Es fördert eine bessere Rückenmuskulatur
und wirkt so Haltungsschäden entgegen. Allerdings kann es auch zu
Verletzungen kommen, wenn die teilweise komplizierten Übungen ohne
kompetente Anleitung durchgeführt werden. Daher ist vom Yoga im
Eigenstudium abzuraten, man sollte es stets mit Hilfe eines
qualifizierten Yogalehrers oder Yogatherapeuten erlernen.
Autogenes Training
Das Autogene Training ist eine Methode, mit der man Stress und
psychosomatische Störungen unterstützend behandeln kann. Es basiert auf
Autosuggestion und Selbsthypnose und wurde von dem Berliner Arzt
Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Das Autogene Training nutzt die
Fähigkeit der Menschen, eine tiefe Entspannung allein mit Hilfe ihrer
Vorstellungskraft zu erreichen. Fordert man Menschen beispielsweise
dazu auf, intensiv an eine Erwärmung eines bestimmten Körperteils zu
denken, so steigt tatsächlich die Temperatur in dieser Körperregion an,
da der Körperteil stärker durchblutet wird.
Das Autogene Training unterscheidet zwischen der Unter- und Oberstufe.
Die Unterstufe dient ausschließlich der Entspannung. Sie besteht aus
sechs Übungen, die Schwere, Wärme in den Extremitäten, Puls- und
Atemberuhigung, Wärme im Sonnengeflecht und eine kühle Stirn
hervorrufen. In der Oberstufe hilft das Autogene Training, Probleme
durch Suggestion (Formeln und Bilder) soweit zu lösen, dass eine
spürbare Linderung oder eine Heilung eintritt. Diese Stufe ist mit der
Tiefenanalyse der Psychotherapie vergleichbar, allerdings gelangt man
ohne Hilfe des Therapeuten selbstständig zu seinen Erkenntnissen.
Lerntherapie
Die Lerntherapie richtet sich in der Regel an Kinder und Jugendliche mit Lern- und Leistungsstörungen oder -schwächen. Die Lerntherapie greift dabei unter anderem auf Methoden aus der Gesprächs-, Verhaltens-, und Gestalttherapie, aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Kinesiologie zurück. Hinzu kommen eigens entwickelte Computer-Lernprogramme sowie diagnostische Arbeitsdialoge, die sich auf die zu erlernenden Inhalte beziehen. Die genaue Vorgehensweise des Lerntherapeuten orientiert sich immer an den individuellen Voraussetzungen des betroffenen Kindes oder Jugendlichen, seinen Bedürfnissen, Problemen und Stärken und an den vereinbarten Zielen der Lerntherapie. Sie kann als Einzel- oder als Kleinstgruppentherapie durchgeführt werden und bezieht im Optimalfall das das Kind oder den Jugendlichen umgebende System in die Arbeit mit ein.
Klangtherapie
Unter dem Oberbegriff Klangtherapie werden eine ganze Reihe von alternativen Behandlungsformen zusammengefasst. Häufig versteht man unter Klangtherapie ein Verfahren, bei dem man Klangschalen auf den Körper des Patienten legt und in Schwingungen versetzt. Diese Behandlung beruht auf alten buddhistischen Traditionen. Neben den Klangschalen kann man aber auch Zimbeln, Glocken, Gongs, Geräusche aus der Natur, Gesang oder synthetische Klänge in der Klangtherapie verwenden. Eine weitere Variante besteht in der Reizung von Akupunkturpunkten durch Schallwellen. Es gibt inzwischen auch CDs mit Klängen, die sich zur Meditation und Entspannung zu Hause eignen. All diese Methoden zielen darauf ab, durch die Klänge unterschwellig Gefühle und Stimmungen, Chakren oder das Qi zu beeinflussen und energetische Blockaden zu lösen. Durch besonders tiefe Töne beeinflusst man unmittelbar die Körpersphäre, ohne den Umweg über die Gehörgänge und das Gehirn nehmen zu müssen.
Tai Chi
(auch Tai Chi Chuan, Taijiquan). Dieses alte chinesische Bewegungssystem hat seine Wurzeln in der taoistischen Philosophie und der traditionellen chinesischen Medizin. Ursprünglich ist es eine der klassischen Kampfkünste. Die sanften, fließenden Übungen und Bewegungen geben gleichzeitig Kraft und beruhigen und entspannen. Sie wirken auf feinstofflicher Ebene und führen dazu, die vitale Lebensenergie, das Qi, fühlen, anreichern und steuern zu können. Regelmäßige Praxis von Tai Chi wirkt lindernd bei einer Reihe von Erkrankungen (z. B. Arthrose, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Osteoporose, Tinnitus) und emotionalen Blockaden sowie fördernd auf die seelische Ausgeglichenheit und die körperliche Funktionalität (z. B. Abwehrkräfte, Sauerstoffversorgung, Konzentrationsvermögen, Leistungsfähigkeit, Stärke von Sehen, Knochen, Bändern).
Qi Gong
Unter Qi Gong versteht man eine chinesische Meditations-,
Konzentrations- und Bewegungstechnik zur Kultivierung von Körper und
Geist. „Qi“ bedeutet Lebensenergie, Lebenskraft, Spannkraft, innerer
Atem; „Gong“ bedeutet beständiges Üben. Ziel des Qi Gong ist es, einen
harmonischen Qi-Fluss im Körper hervorzurufen und zu unterstützen:
harmonisches Qi = gesunder Körper.
Qi Gong ist ein Element der klassischen chinesischen Medizin und
beinhaltet neben Atem-, Körper- und Bewegungsübungen auch
Kampfkunst-Übungen sowie meditative Elemente. Qi Gong spielt in der
chinesischen Gesundheitsvorsorge schon seit langem eine wichtige Rolle,
wird aber auch vom Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus als
religiöse Praxis eingesetzt. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich
tausende von Varianten des Qi Gong herausgebildet, die jedoch alle
gewisse Gemeinsamkeiten haben. So ist es wichtig, mindestens zwei der
Komponenten Entspannung – Ruhe – Natürlichkeit – Bewegung – Atmung –
mentale Vorstellung – Ton in einer Übung zu einer Einheit verbinden. Qi
Gong wird vorwiegend in der Prävention praktiziert, erhöht und stärkt
die Abwehrkräfte und die Selbstheilungskräfte, fördert das Wohlbefinden
und wirkt auch hilfreich bei verschiedenen Erkrankungen.
Feldenkrais-Methode
Die von Moshé Feldenkrais entwickelte Methode ist ein
körperbezogenes Lernverfahren, das der Entfaltung menschlicher
Fähigkeiten und Handlungsspielräume in allen Lebensbereichen dient.
Dazu setzt sie an der grundlegendsten aller Verhaltensebenen an,
nämlich der Art, wie wir uns im Alltag bewegen und körperlich
wahrnehmen. Dieser Verhaltensaspekt ist stets gegenwärtig und prägt in
jedem Moment das Ergebnis unseres Tuns, gleich ob es nun um Beschwerden
des Bewegungsapparats, die Art, wie wir unseren Alltag organisieren,
den Erwerb neuer Fertigkeiten oder die zwischenmenschliche
Kommunikation geht.
In der Ausbildung wird der Gruppenunterricht nach Feldenkrais
vorgestellt. Nach Anleitung des Lehrers erforschen hier die Teilnehmer,
meist im Liegen oder Sitzen, die Bewegungsmöglichkeiten des eigenen
Körpers. Es geht darum, die Bewegungen sanft und einfach auszuführen,
mit wenig Kraft und um so mehr Aufmerksamkeit. Vor und nach jeder
Stunde prüft jeder für sich das eigene Körperbild, um festzustellen, ob
sich etwas im Verlauf der Stunde geändert hat. Typische Empfindungen,
die spontan geäußert werden, sind z. B. das Gefühl, aufrechter zu
stehen, mehr Boden unten den Füßen zu haben, entspanntere Schultern zu
haben, klarer sehen zu können, oder einfach ein Gefühl gesteigerter
Vitalität.
Musiktherapie
In der Musiktherapie wird die Musik gezielt eingesetzt, um die
seelische, körperliche und geistige Gesundheit zu stärken. Die
Musiktherapie ist sehr praxisorientiert und steht in enger
Wechselwirkung zu verschiedenen anderen wissenschaftlichen Gebieten wie
der Medizin, Psychologie, Musikwissenschaft, und Soziologie. Die
Methoden der Musiktherapie beinhalten tiefenpsychologische,
verhaltenstherapeutische, lerntheoretische, systemische,
anthroposophische und ganzheitlich-humanistische Ansätze.
Man unterscheidet zwischen rezeptiver und aktiver Musiktherapie. Die
rezeptive ist die ursprüngliche Form der Musiktherapie. Der Patient
musiziert nicht selbst, sondern nimmt die Musik nur wahr. Er hat also
keinen Einfluss auf die Musik. Bei der aktiven Musiktherapie beteiligt
sich der Klient, indem er selbst ein Instrument spielt oder seine
Stimme einsetzt. Damit eröffnen sich im Rahmen musikalischer
Improvisation neue Ausdrucksmöglichkeiten. Es kann aber auch ein Rahmen
vorgegeben werden, beispielsweise beim Liederlernen mit behinderten
Menschen. Es ist zusätzlich auch möglich, sich zur Musik zu bewegen
(Tanzen, Malen nach Musik). Der Klient braucht keine musikalische
Vorbildung zu haben, und die Musiktherapie stellt keine Anforderungen
hinsichtlich der musikalischen Virtuosität. Die Musik steht nicht im
Mittelpunkt, sondern ist ein Hilfsmittel für den Zugang zum Menschen.
Die Musiktherapie wird präventiv, kurativ und rehabilitativ sowie in
der Nachsorge eingesetzt und richtet sich an Menschen jeden Alters mit
somatischen, psychosomatischen oder psychiatrischen Erkrankungen sowie
Menschen mit Schädigungen, Behinderungen oder Beeinträchtigungen. Sie
wird außerdem in der Sonder- und Heilpädagogik, bei der Arbeit mit
schwer- und mehrfach behinderten Menschen, entwicklungsgestörten
Kindern, in Altenpflegeheimen und an Musikschulen eingesetzt.
Entspannungsmethoden
-> Entspannungstechniken
Massagetherapie
Die Massagetherapie (Massage: von frz. masser „massieren“, arab.
„berühren, betasten“, hebr. „salben“, griech. „kauen, kneten“) ist eine
spezielle Form der manuellen Therapie, bei der man Haut, Bindegewebe
und Muskulatur durch Dehnung, Zug und Druck beeinflusst. Die Massage
wirkt dabei nicht nur auf die behandelte Stelle, sondern auf den ganzen
Organismus und die Psyche des Klienten. Je nach Massagetechnik lassen
sich ganz unterschiedliche Wirkungen erzielen. Dazu zählen unter
anderem: Verbesserung der Durchblutung, Senkung von Puls und Blutdruck,
Entspannung, Lösung von Verklebungen und Narben, bessere Wundheilung,
Schmerzlinderung, Beeinflussung der inneren Organe durch Reflexbögen,
psychische Entspannung, Reduktion von Stresshormonen (Cortisol),
Verbesserung des Zellstoffwechsels, Entspannung von Haut und
Bindegewebe, Beeinflussung des vegetativen Nervensystems, sexuelle
Erregung.
Man unterscheidet bei der Massage zwischen der direkten und der
reflektorischen Wirkung. Die direkte Wirkung wird häufig auch als
klassische Massage bezeichnet. Darunter versteht man die Ganz- und
Teilkörpermassage, Ayurveda-Massage, Bürstenmassage, Esalen-Massage,
ganzheitliche Massage, In Touch Massage, Klangmassage,
Lomilomi-Massage, Ölmassage, Lymphdrainage, rhythmische Massage,
Shiatsu, Sportmassage, Thai-Massage, Tuina, Touch Life Massage,
Unterwasserdruckstrahlmassage, Warmsteinmassage, Watsu, indische
Kopfmassage, Deep Tissue Massage und die dynamische neuromuskuläre
Massagetherapie.
Die reflektorische Massage nutzt die Reflexbögen und kann auch Leiden
der inneren Organe behandeln. Zu den wichtigsten Techniken zählen die
Akupressur, Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage, ausgleichende
Punkt- und Meridianmassage, Periostmassage, Kolonbehandlung,
pneumatische Pulsationsmassage, Schröpfkopfmassage,
Schlüsselzonenmassage, Segmentmassge, Tuina Massage und Watsu.
Meditation
In vielen Kulturen wird die Meditation als spirituelle Praxis
ausgeübt. Mit Hilfe von Konzentrationsübungen soll sich der Geist
sammeln. In den asiatischen und europäischen Kulturen wird die
Meditation auch zur Bewusstseinserweiterung eingesetzt. Es geht je nach
Ausrichtung um Stille, Leere, „Panorama-Bewusstsein“,
Hier-und-Jetzt-sein oder um Freiheit von Gedanken.
Es gibt eine fast unüberschaubare Vielzahl von Meditationstechniken. Im
Westen hat man viele fernöstliche Meditationstechniken an die
Besonderheiten der Industriegesellschaft angepasst, dennoch gibt es
auch genuin westliche Meditationstechniken (z. B. aus der christlichen
Mystik). Alle diese Techniken verfolgen das Ziel, sich im
Alltagsbewusstsein zu lösen und einen Zustand fern der gewohnten
Denkmuster zu erreichen. Im meditativen Zustand kann man sich frei
machen von subjektiven Bewertungen und gerät in einen tiefen
Entspannungszustand. Man unterscheidet zwischen der aktiven und der
passiven Meditation. Die aktive Meditation beinhaltet körperliche
Bewegung, achtsames Handeln oder auch lautes Rezitieren. Hierzu zählen
der Zen-Buddhismus, Tantra, Yoga oder die Geh-Meditation. Die passive
Meditation wird still und im Sitzen praktiziert. Die gebräuchlichsten
Varianten sind die Stille- oder Ruhemeditation, die
Achtsamkeitsmeditation (Vipassana- oder Einsichtsmeditation), die
Konzentrationsmeditation auf den Atem und Visualisierungen sowie die
transzendentale Meditation.
Stressmanagement
->
Trance
Trance beschreibt einen Bewusstseinszustand stark eingeengter Wachsamkeit oder stark herabgesetzter Wachheit. Die Trance kann durch spirituelle Riten, Hypnose, Drogen oder Schmerzen ausgelöst werden. In der Regel wird ein bestimmtes Reizmuster immer wieder wiederholt, bis der Trancezustand erreicht ist. Trancezustände treten auch häufig unbemerkt auf – schon ein monotones Maschinengeräusch kann einen Menschen auf Dauer in Trance versetzen. In der Hypnose kennt man verschiedene Trancestadien. In der leichten bis mittleren Trance ist das Bewusstsein noch wach, während es in der Tieftrance schon sehr stark eingeschränkt ist. Kennzeichen sind ein eingeschränktes Wachbewusstsein, die Verschiebung der Gehirnaktivität in die rechte Gehirnhälfte, erhöhte Suggestibilität und erhöhte Reaktion auf Bilder und Metaphern. Trance ist als Zustand nur schwer abgrenzbar, da sich die Übergänge zwischen Wachheit und Trance fließend gestalten.
Hypnosetherapie
-> Hypnotherapie
kassenanforderungsorientiert
Unsere Ausbildungen sind, wo möglich, an den Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung orientiert. Die in den Ausbildungen enthaltenen Zusatzqualifikationen (je nach Ausbildung Autogenes Taining, Progressive Relaxation, Verfahren der , Hypnose, Yoga, Tai Chi und/oder Qi Gong) entsprechen inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (im Rahmen der Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender und suggestiver Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt.
Pädagogik
(von griech. paideia „Erziehung, Bildung“, pais „Knabe, Kind“ und agein „führen“) ist die praktische und theoretische Lehre von der Erziehung. Oft wird der Begriff auch mit Erziehung gleichgesetzt. Pädagogik umfasst verschiedene Bereiche von Entwicklungsprozessen von Menschen, insbesondere von Kindern. Unter pädagogischem Handeln versteht man mitunter Erziehung, Bildung, Interaktion und Vermittlung sowie die jeweilige erziehungswissenschaftliche und entwicklungspsychologische Fundierung dieser Bereiche.
Stressbewältigung
Der Begriff der fasst verschiedene Methoden zusammen, mit deren
Hilfe man psychisch belastendem Stress vorbeugen, ihn verringern oder
sogar völlig abbauen kann. Die Stressbewältigung ist besonders dann
ratsam, wenn der Mensch nicht mehr in der Lage ist, seine
Leistungsfähigkeit und Gesundheit aufrecht zu erhalten. Sie eignet sich
insbesondere auch für die Prävention von physischen sowie psychischen
Problemen. Nach wie vor werden Verfahren der Stressbewältigung häufig
im Rahmen von Psychotherapien angeboten. Viele Methoden, die
ursprünglich zur Behandlung von psychischen Störungen angewandt wurden,
also zunächst rein psychotherapeutische Verfahren waren, werden heute
aber auch im Präventionsbereich eingesetzt. Beispiele dafür sind
kognitive Strategien sowie das Stressimpfungstraining (SIT); ein
Verfahren, das ursprünglich nur im klinischen Kontext angewendet wurde
und heute weite Verbreitung im Präventionsbereich findet. Auch in der
Wirtschaft werden Methoden der Stressbewältigung gezielt eingesetzt:
Viele Unternehmen gehen dazu über, die Mitarbeiter in speziellen Kursen
bei der Stressbewältigung professionell zu unterstützen. Die
Mitarbeiter sollen lernen, in ihrer Aufgabe aufzugehen, ohne sich über-
oder unterfordert zu sehen.
Viele unterschiedliche Methoden werden zur Stressbewältigung und zum
Stressmanagement eingesetzt. Sie setzen auf verschiedenen Ebenen an: So
gibt es Methoden, die die Veränderung des Stressors selbst anvisieren,
andere Methoden dagegen fördern die Veränderung dysfunktionaler
Gedanken, und schließlich gibt es solche, die insbesondere Einfluss auf
die Stressreaktion nehmen. Je nach Zielgruppe bzw. individueller
Stressentstehung werden in der Regel verschiedene Methoden miteinander
kombiniert. Üblich ist, mit Entspannungstechniken zu beginnen.
Beispiele für Stressbewältigungsverfahren sind unter anderem kognitive
Strategien oder auch Kognitionstraining, Systematische
Desensibilisierung, neuroemotionale Integration mit EMDR,
Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn,
Selbstmanagement, das Zürcher Ressourcen-Modell, das Stressmodell von
Lazarus als problemorientiertes und emotionsregulierendes Coping, die
Theorie der Ressourcenerhaltung und das multiaxiale Copingmodell,
Konfliktmanagement, Coaching, das Stressimpfungstraining (SIT) nach
Meichenbaum (ein spezielles Training, dass vor allem
Entspannungsmethoden, kognitive Strategie und Problemlösestrategien
verbindet), Deeskalationstraining und Zeitmanagement sowie verschiedene
Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen. Viele halbstrukturierte
Trainings wie das „Stressimpfungstraining“ (Donald Meichenbaum), das
Programm „Gelassen und sicher im Stress“ (Gerd Kaluza) oder das
Verfahren „Der erfolgreiche Umgang mit alltäglichen Belastungen“ des
IFT München basieren auf verhaltenstherapeutischen Konzepten. Andere,
wie das „Integrierte Stressbewältigungsprogramm“ (Diana Drexler),
integrieren auch Elemente aus anderen therapeutischen Richtungen wie
der Hypnose oder der Transaktionsanalyse.
Yogatherapie
-> Yoga

