Vertiefung in der Kunsttherapie IV
Für diese Ausbildung online anmelden| Ausbildung Nr. | 631-0,632-1 |
| Dauer | 1 Woche |
| Termine | Nr. 631-0: 22. - 26. November 2010 |
| Gebühr | Euro 600,- / ermäßigt Euro 480,- (USt.-befreit; als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar) |
| Voraussetzungen | Therapeutische Qualifikation (z. B. Kunst- und Kreativitätstherapeut(in), Psychodrama oder vergleichbare Ausbildung). |
| Zertifikat | Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation ergänzt und erweitert eine vorhandene Grundausbildung. Als solche kann sie grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. |
| Sonstiges | Bequeme Kleidung, evtl. Decke, Kissen, Socken, aber auch Gymnastikschuhe o. ä. mitbringen. |
| Veranstaltungsort | IEK-Ausbildungszentrum, Edinburger Str. 45, 13349 Berlin |
Ziel
Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifikation zur therapeutischen Intervention mittels einer Vielfalt darstellerisch- bzw. performativ-kreativer Methoden, im Kontext der Körperarbeit bewährter Entspannungsverfahren und sensorischer Wahrnehmungsübungen, sowie Methoden zur Initialisierung von kreativen Selbstfindungs- und Selbstheilungsprozessen. Im Mittelpunkt steht der ganzheitliche Ausdruck des Klienten - das Erschaffen seines eigenen Raums - seines eigenen Szenariums - seines eigenen Rituals - durch Einsatz seines Körpers, seiner Stimme, seiner Worte, seiner Gefühle - die therapeutische Wirkung von Kunst, Theater, Psychologie und nicht zuletzt der eigenen Biographie.
Das Seminar kann sowohl als Vertiefung zur Ausbildung Kunst- und Kreativitätstherapeut(in) als auch unabhängig davon belegt werden. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und reichen von therapeutischer Arbeit über Seminare zur Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung bis zu systemischen (Dar-) Aufstellungen. Im Fokus stehen die Erweiterung künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und die Anregung der Kreativität.
Aus dem Inhalt
- Entspannung in der Bewegung / Stuhlentspannung / Strassberg / Alexandertechnik
- Sensibilisierung und Wahrnehmungsveränderungen / Sensorische Arbeit / Sensorisches Gedächtnis
- Aufdecken von abwehrmechanismischen Strukturen
- Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität / Mein Körper ist mein Medium / Körpererfahrung - Körpergedächtnis
- Arbeit mit Musik und Klang / (Zu) Hören und Bewegen / Stimme und Klang / Schwingung und Rhythmus
- Arbeit mit den inneren Bildern: Traumreisen / Hypnose /
- Vertrauen auf die innere Stimme / Die weise Kraft der Intuition / Die nährende Kraft der Inspiration / Suchen und Finden / Improvisation und Wiederholung
- Materialien / Arbeit mit Objekten / die Magie der Gegenstände
- die heilende Kraft des Rituals / Improvisation & Ritual / mein Raum – dein Raum
- Raum, Bühne, Installation – Gestaltung und Bauten
- Märchen / Mythen / Symbole / Metaphern / Archetypen / Leitfiguren / Rollen
- die Kraft des Schreibens / Das Drehbuch, Märchen, Stück, Gedicht etc. meines Lebens
- Ich bin ein anderer / all meine (inneren) Figuren / die heilende Kraft von Rollen
- Ich steh auf der Bühne – unten sitzt das Publikum / Eigenwahrnehmung – Fremdwahrnehmung / Ausstrahlung / Wirkung / Sendung
- Interaktion mit Raum, Objekten, Publikum
- Anamneseverfahren / Kommunikations- und Interviewtechniken
- Praxis- und Selbsterfahrung
- Therapiebegleitendes Arbeiten
- Arbeit mit und in Gruppen
- Klientzentriertes Einzelcoaching
Aus dem Methodenteil
Es wird prozessorientiert über die 5 Tage hinweg gearbeitet mit dem Ziel, am Ende des Kurses zu einer eigenen Szene oder Performance zu gelangen. Dazu werden täglich neue Elemente und Techniken integriert. Durch diese aufeinander aufbauende und zu einen „Abschluss“ gebrachte Selbsterfahrung wird das Instrumentarium für die eigene therapeutische Praxis greifbar vermittelt. Die Tage sind gegliedert in praktische Erkundungen und kurze Theorievermittlung sowie gemeinsame Reflexion über konkrete Anwendungsbereiche der erarbeiteten Methoden in der eigenen therapeutischen Praxis.

