Kunsttherapeut(in) und Kreativitätstherapeut(in) (Intensivausbildung)
Für diese Ausbildung online anmelden| Ausbildung Nr. | 379-2,371-2,372-2,374-2,373-2 |
| Dauer | 2 Wochen Intensivausbildung |
| Termine | Nr. 379-2 11.06.-22.06.2012; Mo-Fr je 8-18 Uhr |
| Gebühr | EUR 1.600,- / erm. EUR 1.280,- (USt.-befreit; als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar) |
| Voraussetzungen | Offenheit, Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Bereitschaft zur Kreativität und zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Mindestalter 24 Jahre, Schulabschluss. Die Intensivausbildung richtet sich an Menschen mit Erfahrungen in psychologischen, therapeutischen, künstlerisch- kreativen, pädagogischen, sozialpädagogischen, medizinischen, pflegenden oder helfenden Bereichen. |
| Zertifikat | Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. Die mit dieser Ausbildung erworbene Zusatzqualifikation Autogenes Training entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt. |
| Sonstiges | Bitte Malkleidung, Decke, warme Socken, evtl. Kissen mitbringen. Im Anschluss an diese Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, an weiterbildenden Modulen im künstlerisch-räumlich- kreativen Bereich teilzunehmen. |
| Veranstaltungsort | IEK-Ausbildungszentrum, Edinburger Str. 45, 13349 Berlin
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Vertiefungen zu dieser Ausbildung
Vertiefung in der Kunsttherapie I
Vertiefung in der Kunsttherapie II
Vertiefung in der Kunsttherapie III
Vertiefung in der Kunsttherapie IV
Seminarleiter für Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei
Seminarleiter für Kreatives Schreiben
Seminarleiter für Tanz- und Bewegungspädagogik
Ziel
Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifikation der therapeutischen Intervention mittels einer Methodenvielfalt bildnerisch-kreativer Methoden und Medien, wissenschaftlich fundierter Entspannungsverfahren sowie verschiedener Elemente aus Gestalt- und psychodramatischer Psychotherapie. Diese konvergieren zu einem völlig neuen Ansatz der Kunsttherapie und Kreativitätstherapie. Sie beinhalten ganzheitliche Erkenntnisse aus der nonverbalen Arbeit mit kreativen Medien und der therapeutischen Wirkung von Kunst, Psychologie und Pädagogik.
Aus dem Inhalt
- Form, Farbe, Bildaufbau, Proportion und Ästhetik
- Kunsttherapeutische Techniken, zwei- und dreidimensional (Malerei, Collage, Gipsarbeit, Modellbau)
- Potentialentwicklung mittels neuer Medientechniken
- Förderung der Kreativität durch bildnerischen Ausdruck
- Prozessentwicklung durch Arbeit am Bild (Einzelarbeit, Dialogisches Malen)
- Wirkung der Farben, farbtherapeutische Interpretation
- Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt im kunsttherapeutischen Prozess (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)
- Grundlagen der Psychologie und therapeutische Interventionstechniken
- Methoden der imaginativen Psychotherapie
- Integrative Verfahren, Ansätze aus Psychodrama und Gestalttherapie
- Anamneseverfahren / differentielle Behandlungsverfahren (Analyse, Diagnostik)
- Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität
- Katathym-imaginative Entspannungsverfahren und Autogenes Training (Seminarleiterschein)
- Farb- und Lichttherapie und alternative Entspannungsverfahren
- Bild- und Farbmeditation
- Anwendung von Equipment/Multimediaeinsatz
- Praxis- und Selbsterfahrung
- Therapieeinzelsitzungen
- Rechtliche Aspekte/gesetzliche Grundlagen
- Einzelcoaching
Aus dem Methodenteil
In dieser Kunsttherapie und Kreativitätstherapie Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu den modernen kunsttherapeutischen Grundlagen, Kreativitäts- und Entspannungstechniken geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft.
Die gelernten Methoden werden von den Teilnehmenden umgesetzt und gemeinsam Therapieansätze generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung einer selbst entwickelten Seminar- und Therapieeinheit. Therapieeinzelsitzungen werden im Rollenspiel mit erfahrenen Therapeut(inn)en und Diplom- Psycholog(inn)en geübt und supervidiert. Gemeinsam werden die gelernten Verfahren zur Anwendung gebracht.
Vertiefungen
Vertiefung in der Kunsttherapie I
Hintergrund
Viele Therapeut(inn)en möchten vertiefende Praxiserfahrungen sammeln.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben die Qualifikation zur vertiefenden Anleitung von Personen in Kunst- und Kreativitätstherapie.
Aus dem Inhalt
- Das Schöpferische im Menschen
- Zur Bedeutung und Kraft von Symbolen
- Die Sprache der Formen in Zeichnung und Bewegung (Kreis, Quadrat, Dreieck, das Kreuz, die Spirale, die liegende Acht, die Schale)
- Ich, Selbst und Umwelt im dialektischen Prozess
- Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
- Selbsterfahrung
- Supervision
Aus dem Methodenteil
In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine vertiefende Wissensbasis zum Thema Form und Symbol geschaffen. Die Teilnehmenden erfahren vertiefende und ergänzende Darstellungstechniken in der Arbeit mit Form und Symbol. Die Erfahrungen werden in der Gruppe besprochen und reflektiert.
Vertiefung in der Kunsttherapie II
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben die Qualifikation zur vertiefenden Anleitung von Personen in Kunst- und Kreativitätstherapie mittels der Technik des Modellbaus und ihrem Symbolcharakter.
Aus dem Inhalt
- Die Modell-Landschaft - ein geschützter Raum in festgelegten Dimensionen
- Die Bedeutung der dreidimensionalen Darstellung
- Aufbau, Regeln, Elemente im Prozess des Modellbaus
- Das Archaische der Symbole im Modell
- Die Bedeutung der Urformen in der Modell-Landschaft
- Verbindung von Bewusstsein, Unbewusstem und der kollektiven Dimension in der Modell-Landschaft
- Die Modell-Landschaft und der umgebende Raum - Visionsfindung
- Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
- Selbsterfahrung
- Supervision
Aus dem Methodenteil
Im Seminar wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine vertiefende Wissensbasis zum Thema Modell-Landschaft und ihrer Symbolik im dreidimensionalen Raum geschaffen. Die Teilnehmenden erfahren vertiefende und ergänzende Darstellungstechniken in der Arbeit mit Gips, Pappe, Styropor, Holz, Stein und Ton. Die Erfahrungen werden in der Gruppe besprochen und reflektiert.
Vertiefung in der Kunsttherapie III
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben die Qualifikation zur vertiefenden Anleitung von Personen in Kunst- und Kreativitätstherapie mittels ganzheitlicher Erkenntnisse aus der Arbeit mit östlichen bildnerischen Meditationsverfahren. Es wird ein Einblick in die Wechselwirkung von Form, Farbe und Raum und der therapeutischen Wirkung von Material und Visualisierungsbildern auf den Menschen erfahrbar gemacht.
Aus dem Inhalt
- Farb- und Lichttherapie
- Das Archaische in der Sprache der Farbe
- Medieneinsatz, Projektion, Visualisierung
- Farbe und Raum
- Energielehre (die 7 Chakren)
- Raum- und Farbmeditation mit Mandalabildern und Yantras
- Entsprechung von Elementen und Emotionen
- „InnenRäume“ - Seelenräume der Menschen
- Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
- Selbsterfahrung
- Supervision
Aus dem Methodenteil
In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine vertiefende Wissensbasis zum Thema östliche Farbenergiearbeit geschaffen. Die Teilnehmenden erfahren vertiefende und ergänzende Meditationstechniken in der Arbeit mit Farbe und Symbolen. Die Erfahrungen werden in der Gruppe besprochen und reflektiert.
Vertiefung in der Kunsttherapie IV
Ziel
Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifikation zur therapeutischen Intervention mittels einer Vielfalt darstellerisch- bzw. performativ-kreativer Methoden, im Kontext der Körperarbeit bewährter Entspannungsverfahren und sensorischer Wahrnehmungsübungen, sowie Methoden zur Initialisierung von kreativen Selbstfindungs- und Selbstheilungsprozessen. Im Mittelpunkt steht der ganzheitliche Ausdruck des Klienten - das Erschaffen seines eigenen Raums - seines eigenen Szenariums - seines eigenen Rituals - durch Einsatz seines Körpers, seiner Stimme, seiner Worte, seiner Gefühle - die therapeutische Wirkung von Kunst, Theater, Psychologie und nicht zuletzt der eigenen Biographie.
Das Seminar kann sowohl als Vertiefung zur Ausbildung Kunst- und Kreativitätstherapeut(in) als auch unabhängig davon belegt werden. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und reichen von therapeutischer Arbeit über Seminare zur Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung bis zu systemischen (Dar-) Aufstellungen. Im Fokus stehen die Erweiterung künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und die Anregung der Kreativität.
Aus dem Inhalt
- Entspannung in der Bewegung / Stuhlentspannung / Strassberg / Alexandertechnik
- Sensibilisierung und Wahrnehmungsveränderungen / Sensorische Arbeit / Sensorisches Gedächtnis
- Aufdecken von abwehrmechanismischen Strukturen
- Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität / Mein Körper ist mein Medium / Körpererfahrung - Körpergedächtnis
- Arbeit mit Musik und Klang / (Zu) Hören und Bewegen / Stimme und Klang / Schwingung und Rhythmus
- Arbeit mit den inneren Bildern: Traumreisen / Hypnose /
- Vertrauen auf die innere Stimme / Die weise Kraft der Intuition / Die nährende Kraft der Inspiration / Suchen und Finden / Improvisation und Wiederholung
- Materialien / Arbeit mit Objekten / die Magie der Gegenstände
- die heilende Kraft des Rituals / Improvisation & Ritual / mein Raum – dein Raum
- Raum, Bühne, Installation – Gestaltung und Bauten
- Märchen / Mythen / Symbole / Metaphern / Archetypen / Leitfiguren / Rollen
- die Kraft des Schreibens / Das Drehbuch, Märchen, Stück, Gedicht etc. meines Lebens
- Ich bin ein anderer / all meine (inneren) Figuren / die heilende Kraft von Rollen
- Ich steh auf der Bühne – unten sitzt das Publikum / Eigenwahrnehmung – Fremdwahrnehmung / Ausstrahlung / Wirkung / Sendung
- Interaktion mit Raum, Objekten, Publikum
- Anamneseverfahren / Kommunikations- und Interviewtechniken
- Praxis- und Selbsterfahrung
- Therapiebegleitendes Arbeiten
- Arbeit mit und in Gruppen
- Klientzentriertes Einzelcoaching
Aus dem Methodenteil
Es wird prozessorientiert über die 5 Tage hinweg gearbeitet mit dem Ziel, am Ende des Kurses zu einer eigenen Szene oder Performance zu gelangen. Dazu werden täglich neue Elemente und Techniken integriert. Durch diese aufeinander aufbauende und zu einen „Abschluss“ gebrachte Selbsterfahrung wird das Instrumentarium für die eigene therapeutische Praxis greifbar vermittelt. Die Tage sind gegliedert in praktische Erkundungen und kurze Theorievermittlung sowie gemeinsame Reflexion über konkrete Anwendungsbereiche der erarbeiteten Methoden in der eigenen therapeutischen Praxis.
Seminarleiter(in) für Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei
Ziel
Malen zu lernen ist oft einfach. Die verschiedenen Formen und Strömungen der Malerei machen es jedoch manchmal schwer, die passende Malrichtung für sich selbst und den Klienten zu finden. Vor allem stellen sich uns oft innere Blockaden in den Weg, die unsere Kreativität, Wahrnehmung und Selbstentfaltung behindern. Im Rahmen dieser Ausbildung erlernen die Teilnehmer(innen), aus der Kombination zwischen Steigerung ihrer Empfindsamkeit, Wahrnehmung und Sensibilität und ihrem Ausdruck als Malende in Kontakt mit den eigenen Bildern, Träumen und der Kreativität zu kommen. Sie erwerben die Qualifikation zur Anleitung von Personen in Prozessen der Selbstentfaltung.
Aus dem Inhalt
- Wechselwirkung zwischen dem Menschen, dem Bild und dem Malleiter
- Die Rolle als Sensitivitäts- und Ausdrucksmalleiter
- Malort - Malraum · Wirkung der Farben auf die Psyche
- Meditative Vorbereitung (Bild- und Farbmeditation / Farbentspannung)
- Malerlebnisse im offenen, halboffenen und geschützten Raum
- Bilder - „InnenRäume“ - Seelenräume der Menschen
- Wechselwirkung Mensch - Außenwelt - Teilpersönlichkeitsaspektierung
- Sensitivität im Malprozess - Resonanzwahrnehmung
- Sensibilisierung und Wahrnehmungsveränderung
- Potentialentwicklung mittels Ausdrucksmalerei und Sensitivitätstechniken
- Bild, Träume, Projektionen
- Traumerinnerungstechniken / Traumreisen
- Kombinationen von Traumerlebnis, Gefühlserleben und der Ausdrucks- und Sensitivitätsmalerei
- Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
- Selbsterfahrung
- Anwendung von Equipment
- Durchführung und Gestaltung von Maleinheiten
- Supervision
Aus dem Methodenteil
Im Erlernen und Entwickeln eines sensiblen Gefühls für die Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei liegt das eigentliche Potential zur Veränderung von Denk- und Gefühlslandschaften und zur Neuausrichtung als Prozess, in dem der Mensch sich selbst und andere dafür begeistert und dazu befähigt, Absichten in Wirklichkeit umzusetzen. Die erworbenen Fähigkeiten werden in praktischen Übungseinheiten einzeln oder in Gruppen zur Anwendung gebracht. Selbsterfahrung sowie Persönlichkeitsentwicklung und das Entfalten individueller Potentiale stehen hierbei im Mittelpunkt. Diese Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und supervidiert.
Seminarleiter(in) für Kreatives Schreiben
Ziel
Die Teilnehmer(innen) erhalten zunächst einen Überblick über Begriffe, Entwicklung, Hintergründe und Geschichte des Kreativen Schreibens, werden sich im Verlauf der Ausbildung nach und nach mit verschiedenen Faktoren des Schreibens auseinandersetzen, um sich schließlich mit den gruppenpsychologischen, poesiepädagogischen und therapeutischen Dimensionen des Kreativen Schreibens vertraut zu machen.
Ziel ist es, einen prägnanten Überblick über die praktischen und theoretischen Anleitungsmodalitäten einer Schreibgruppe bzw. Schreibwerkstatt zu erhalten sowie sich mit Schreibstimuli, Schreibtechniken, Überarbeitungstechniken, Textdeutung, aber auch Schreibblockaden und -hindernissen auseinanderzusetzen. In gemeinsamer Gruppenarbeit werden die Kompetenzen eines/r Seminarleiters/in für Kreatives Schreiben ausgebildet und ein persönlicher Fokus gefunden.
Im Rahmen dieses Vertiefungsmoduls begeben sich die Teilnehmenden zunächst selbst in die Situation, durch Schreiben ihr eigenes emotionales und kognitives Potential zu erfahren und die eigenen Texte deuten zu können. Die Steigerung von Reflektionskompetenz, Wahrnehmung und Sensibilität, aber auch das Vertrautmachen mit dem entsprechenden technischen Rüstzeug werden in der Selbsterfahrung erreicht.
Selbsterfahrung meint sowohl aktive Schreibarbeit als auch Meditationsübungen, Gruppenspiele mit experimentellem Charakter und die Anwendung verschiedener kunsttherapeutischer Ausdruckstechniken.
Die Teilnehmer(innen) erlangen durch die Entwicklung der eigenen kreativen Schreibarbeit adäquate Kompetenzen, eine Schreibgruppe anzuleiten. Beide mögliche Motivationen sollen hierbei vermittelt werden: die Schreibgruppe bzw. Schreibwerkstatt in ihrer gruppenpsychologisch-therapeutischen und literarisch-formfreien Dimension.
Aus dem Inhalt
- Kreatives Schreiben: Begriff, Entwicklung und Geschichte
- Zugänge zum Kreativen Schreiben
- Schreibgruppe, Schreibwerkstatt: kollektive Schreibarbeit
- Aspekte der Schreibförderung
- Psychologische Aspekte des Kreativen Schreibens: kognitive und emotionale Zugänge
- Kognitive und emotionale Schreibblockaden
- Technik des Kreativen Schreibens: Themenfindung, Schreibstimuli, Schreibtechniken, Überarbeitungstechniken, Textdeutung, Kreativitätstechniken
- Praktische Szenarien des Kreativen Schreibens
- Emotionales Schreiben vs. kognitives Schreiben, formfreies Schreiben
- Grundzüge der Poesiepädagogik
- Das Archaische im Kreativen Schreiben, Reflexion, Archetypik
- Kreatives Schreiben: Schnittstelle zwischen Ich und Über-Ich?
Aus dem Methodenteil
Um Kompetenzen des/r Schreibgruppenleiters/in bzw. Schreibwerkstattleiters/in
zu erwerben, werden im ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis wichtige
Inhalte, Techniken und Szenarien des Kreativen Schreibens in der Gruppe diskutiert
und ausprobiert. Die erworbenen Fähigkeiten werden in praktischen Übungseinheiten
einzeln und in der Gruppe zur Anwendung gebracht und gefestigt.
Die Selbsterfahrung der Teilnehmer(innen) legt neue persönliche Potentiale frei, um
im breiten Feld des Kreativen Schreibens die eigene Methodik zu finden und nicht
zuletzt auch die eigene Schreibmotivation und den eigenen Schreibstil auszubauen.
Die Gruppen und Einzelerfahrungen der Teilnehmenden werden sowohl vom Ausbildungsleiter
als auch in der Gruppe reflektiert, analysiert und supervidiert. Die
Ausbildung wird von Literaturwissenschaftler(inne)n und Kunsttherapeut(inn)en
geleitet.
Seminarleiter(in) für Tanz- und Bewegungspädagogik
Ziel
Diese Tanz- und Bewegungswoche richtet sich an Menschen aus pädagogischen,
therapeutischen, medizinischen und künstlerischen Berufsfeldern, die Tanz als
Kraftquelle und Ausdrucksmedium im jeweiligen Berufsfeld einbringen oder auch
nur intensive Bewegungsformen kennen lernen möchten.
Durch unterschiedliche Formen der Körperarbeit und Tanzimprovisation erlernen
die Teilnehmer(innen) die authentische Körperpräsenz zu verfeinern und im individuellen
Ausdruck zu stärken. Die tänzerische Selbsterfahrung und Gruppenarbeit
fördern das Potential zur authentischen Vermittlung von Tanzeinheiten. Die unterschiedlichen
Tanz- und Ausdrucksformen befähigen zur Anleitung von Gruppen
und Personen als Seminarleiter(in).
Aus dem Inhalt
- Tanzimprovisation und Tanzgestaltung
- Tanzrhythmik nach den 5 Elementen
- New Dance und Stimmarbeit zur Stärkung der Präsenz
- Erweiterung des Bewegungsspektrums und des Ausdrucks
- Performance und Choreografiegestaltung
- Eigenständige Entwicklung von kreativen Gruppeninhalten
- Verbindung von Tanz, Musik und Malerei
- Kombination von Stimme und Bewegung
- Potentialerforschung mittels Tanz- und Bewegungsimprovisation
- Methodik und Didaktik der Tanzpädagogik
- Alternative Entspannungsverfahren, z. B. Release-Technik
- Anwendung von Equipment und Multimediaeinsatz
- Bewegungstraining und Bewegungsmeditation
- Selbsterfahrung und gruppenpädagogische Gestaltung
- Supervision und Coaching
- Abschlusspräsentation einer Gruppenanleitung
Aus dem Methodenteil
In der Ausbildungswoche wird durch Vortrag, Selbsterfahrung und intensive Gruppenarbeit die Basis von Tanzimprovisation und New-Dance-Tanztechniken vermittelt. Die Steigerung des Selbstausdrucks und der Körpersensibilisierung gibt neue Impulse für die tänzerische Gestaltung. Die praktischen Übungseinheiten fördern das individuelle Potential, um die verschiedenen Bewegungsinhalte als Seminarleiter( in) im jeweiligen Berufsfeld einfließen zu lassen und zu erweitern. Die Erfahrungen werden reflektiert und supervidiert. Die Woche endet mit der Durchführung einer von den Teilnehmenden selbst entwickelten tanzpädagogischen Gruppenanleitung.
Hier finden Sie einige Impressionen zu unseren Ausbildungen: Galerie

