Suchtberater(in) / Suchttherapeut(in)

Kursname:Suchtberater(in) / Suchttherapeut(in)
Dauer:1-jährig in 3 Intensivwochen
Termine:in Planung
Gebühr:EUR 3600,-,- (USt.-befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort(e):
Zertifikat:Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. Die mit dieser Ausbildung erworbene Zusatzqualifikation Autogenes Training entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt.
Voraussetzungen:Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Abgeschlossene psychologische, pädagogische, heilkundliche heilpraktische oder vergleichbare Ausbildung
Sonstiges:Die erfolgreiche Teilnahme ermöglicht Ihnen die kostenlose Teilnahme an der Ausbildung Psychotherapie (HPG) zu einem Termin Ihrer Wahl. In der Ausbildung enthalten ist bei Bedarf ein klientzentriertes Einzelcoaching für die Aufarbeitung eigener psychologischer Themen, zur Generierung von Handlungsperspektiven im Berufsfeld sowie der Entwicklung eines individuellen Marketingkonzeptes. Zwischen den Ausbildungsblöcken findet in Eigenstudium theoretische und praktische themenrelevante Vertiefung, die Aufstellung eines persönlichen Seminar- und Therapiekonzeptes sowie Selbsterfahrung statt. Nach Absprache: Vertiefungseinheiten zwischen den Ausbildungsblöcken (Praktikum, klinische Tätigkeit etc.).
Kursbeschreibung als PDF:

Hintergrund

Warum werden Menschen süchtig?

Selbstbestimmung und die Freiheit, Entscheidungen auf allen Ebenen des Lebens zu treffen und in die Tat umzusetzen, sind tief in uns verwurzelte Bedürfnisse.

Wie kommt es zur Sabotage und Manipulation dieser Bedürfnisse?

In der Alkoholsuchttherapie und anderen Drogentherapien zeichnet sich ein Wandel vom radikalen „trocken“ oder „clean sein“ zum bewussten, kontrollierten Gebrauch von Rauschmitteln ab.

In unserer Ausbildung zum Suchtberater und Suchttherapeuten werden sehr unterschiedliche Therapieverfahren und auch sehr verschiedene Standpunkte zu therapeutischen Strategien und ihren Erfolgsaussichten vorgestellt und vermittelt.

Ziel

Unsere Ausbildung wendet sich an Menschen, die sich berufen fühlen, Männer und Frauen mit Suchtproblematiken auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten.

Das Ziel unserer Ausbildung zum Suchtberater und Suchttherapeuten ist es, den Teilnehmer(innne)n Methoden und Strategien zu vermitteln, durch welche sie Betroffene erfolgreich zu einem alkohol- und drogenfreien Leben verhelfen können, oder, soweit dies der Zielsetzung des Klienten entspricht, Alkohol oder andere Rauschmittel kontrolliert zu konsumieren.

Gleichsam vermitteln wir den Teilnehmer(inne)n Therapieformen für die Behandlung von nicht substanzgebundenen Abhängigkeiten.

Die Ausbildung ermöglicht es den Teilnehmer(inne)n je nach Kontext oder Zusatzqualifikation selbständig oder im Angestelltenverhältnis beratend und therapeutisch tätig zu sein.

Aus dem Inhalt

  • Geschichte und Überblick suchttherapeutischer Ansätze
  • Hirnforschung, Neurologie und Sucht
  • Diagnostik
  • Stationäre und ambulante Behandlungsmöglichkeiten
  • Therapiepläne in Suchtherapiezentren
  • Vom Kokablatt zum Kokain, vom Mohn zum Heroin: historische Entwicklung moderner Drogen
  • Argumente für und gegen Methadonprogramme
  • Das Strafrecht und Rauschmittel
  • Die Wirkung unterschiedlicher Drogen
  • Wie arbeiten Organisationen wie z.B. Synanon?
  • Sonderfall Marihuana und Haschisch
  • Drogen und Psychosen
  • Beratung und Unterstützung von Angehörigen suchtkranker Menschen
  • Co-Abhängigkeit
  • „Sucht mit Sucht bekämpfen“: Besonders destruktive Süchte durch weniger Destruktive ersetzen
  • Kontrollierte Sucht versus Abstinenz
  • Kontrollsucht
  • Fresssucht und Magersucht
  • Internetsucht
  • Tabaksucht
  • Tablettenabhängigkeit
  • Mehrfachabhängigkeiten
  • Alkoholabhängigkeit
  • Abstinenz versus weniger trinken
  • Spielsucht
  • Kaufsucht
  • Teufelskreise
  • Diagnose „Workaholic“
  • Biographie und Sucht
  • Gruppendynamik und Gruppenzwang
  • Suchtverhalten in Familienstrukturen und Familienkonstellationen: familiäre Suchtfaktoren und Genetik
  • Familienaufstellung nach Hellinger bei Suchtkrankheiten
  • Kalter und warmer Entzug
  • Unterschiede von Sucht- und Zwangsstörungen
  • Konfrontative Methodik
  • Rückfallprophylaxe
  • Mythos Todessehnsucht
  • Die Lust am Kontrollverlust
  • Strategien, den Willen zu stärken
  • „Trigger“: Auslöser für Suchtverhalten
  • Das Selbstbild des Süchtigen
  • Schamanistische Interventionen
  • Gebrauch und Missbrauch „heiliger“ Pflanzen
  • Suchttherapeutische Meditations- und Entspannungstechniken
  • NLP
  • Ansätze aus der Verhaltenstherapie
  • Ansätze aus systemischen Therapien
  • Körpertherapeutische Verfahren
  • Kunsttherapeutische Therapieansätze
  • Ansätze alternativer Heilverfahren: Heilsteine, Duftstoffe und Homöopathie
  • Kamille, Lavendel und Baldrian: unterstützende Heilpflanzen in der Suchttherapie
  • Sucht in der traditionellen chinesischen Medizin
  • Akupunktur
  • Akupressur
  • Autogenes Traiming Seminarleiterschein (32 UE)
  • Gestaltung eines suchttherapeutischen Therapieplanes
  • Gestaltung einer suchttherapeutischen Lebensberatung
  • Ablauf und Gestaltung einer suchttherapeutischen Therapiestunde
  • Rechtliches zum Therapeutenberuf, Berufskunde, Krankenkassen
  • Supervision und Coaching

Aus dem Methodenteil

In unserer Ausbildung zum Suchttherapeuten werden in Vortrag und Präsentation moderne und traditionelle suchttherapeutische Verfahren vorgestellt und vermittelt.

Die Teilnehmer(innen) erlernen in Selbsterfahrung vielfältige therapeutische Interventionen und Entspannungsverfahren für eine erfolgreiche suchttherapeutische Behandlung sowie die Anleitung dieser Verfahren.

In der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie werden die persönlichen Beweggründe für die intensive Beschäftigung mit dem Thema Sucht ergründet und Ressourcen und Stärken für die Arbeit im Suchtbereich erschlossen und im Bewusstsein verankert.

Die Teilnehmer(innen) erlernen in Zweier- und Gruppensettings Grundformen der Hypnotherapie und Visualisierungstechniken, die suchttherapeutisch willensstärkend und vitalisierend einsetzbar sind.

Die Ausbildung wird abgeschlossen mit der Gestaltung und Durchführung einer suchttherapeutischen Intervention und Beratung und der Reflexion einer von den Teilnehmer(inne)n gestalteten  suchttherapeutischen Sitzung in der Gruppe.

So melden Sie sich für eine unserer Ausbildungen an:

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