Sporttherapeut(in) - Intensivausbildung

Kursname:Sporttherapeut(in) - Intensivausbildung
Dauer:2 Wochen Intensivausbildung
Termine:Nr. 559-B8: 25. 06. 2018 bis 07. 07. 2018
Gebühr:EUR 2100,- (USt.-befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort(e):IEK Berlin Ausbildungszentrum I, Edinburger Straße 45, 13349 Berlin
Zertifikat:Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. Die in dieser Ausbildung enthaltene Zusatzqualifikation Progressive Muskelrelaxation entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender und suggestiver Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt.
Voraussetzungen:Offenheit, Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Bereitschaft zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes Mindestalter 24 Jahre, Schulabschluss Die Intensivausbildung richtet sich an Menschen mit Erfahrungen in Sport und Fitness aus bewegungs-, gesundheitlich-medizinischen, psychologischen, therapeutischen, pädagogischen, sozialpädagogischen, pflegenden oder helfenden Bereichen.
Sonstiges:In der Ausbildung enthalten ist bei Bedarf ein klientenzentriertes Einzelcoaching für die Aufarbeitung eigener psychologischer Themen, zur Generierung von Handlungsperspektiven im Berufsfeld sowie der Entwicklung eines individuellen Marketingkonzeptes.
Kursbeschreibung als PDF:

Hintergrund

Bewegung war und soll für den Menschen natürlich und alltäglich sein. In den letzten Jahren steigt in den Industrieländern aber immer mehr die Anzahl der Menschen, die an chronischen und degenerativen Krankheiten und an Übergewicht leiden. Diese Entwicklung hat unterschiedlichste Gründe – immer mehr Menschen arbeiten im Sitzen, das Ernährungsangebot ist sehr vielfältig und oft nicht gesund und der Faktor Stress erhöht die Wahrscheinlichkeit unglücklicher Faktoren, die zu Übergewicht führen. Die Sport- und Fitnessindustrie hat schon längst darauf reagiert und ein breites Angebot an Fitnessstudios mit unterschiedlichen Programmen und Angeboten entwickelt. Und trotzdem wirkt nur Sport und Bewegung alleine nicht immer. Trotz Fitnesswelle und kalorienarmer Lebensmittel, dauerhafte Abhilfe schaffen keine simplen Fitnessprogramme, sondern nur eine klientenorientierte, ganzheitliche Betrachtung, welche die individuelle körperliche, psychische und gesundheitliche Disposition, Energiebilanz, Nährstoffverarbeitung und Lebenseinstellung ebenso berücksichtigt wie die Bewegungs- und Essgewohnheiten und das psycho-soziale Umfeld. Es besteht also ein dringender Bedarf an qualifizierten Sporttherapeuten, die Menschen in Gruppen- oder Einzelarbeit bei der langfristigen Gewichtsreduktion, sowohl körperlich wie auch psychisch, unter Berücksichtigung des systemischen familiären und sozialen Umfeldes begleiten.

Daher liegt es nahe, ein ganzheitliches Konzept für Fitness zu entwickeln, in dem der Körper und die Psyche integriert sind und systemisch im therapeutischen und pädagogischen Kontext betrachtet werden können. Gerade aus den oben genannten Gründen und auch vor dem Hintergrund des steigenden Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung, für die Sport als Prävention vor den abbauenden Prozessen eingesetzt werden kann, und der wachsenden Zahl chronischer und degenerativer Erkrankungen eröffnen sich für Sporttherapeuten hervorragende Zukunftschancen.

Bewegungsübungen kompensieren und regenerieren gestörte körperliche, psychische und soziale Funktio­nen, beugen weiteren Schäden vor und fördern ein gesundheitsbewusstes Verhalten. Die Sporttherapie kann zur Prävention und Rehabilitation eingesetzt werden. Gleichzeitig werden auf der psychologischen Ebene Selbstvertrauen und der Zugang zu den eigenen Empfindungen, Bedürfnissen und Gefühlen gestärkt.

Ziel

Die Ausbildung befähigt dazu, Menschen und Gruppen mit sporttherapeutischen Mitteln in ihren Entwick­lungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen. Der Lehrgang vermittelt Sportmodelle und psycho­logische Grundlagen auf Basis der neueren Sportwissenschaften unter Integration psychologischer Ansätze. Die Teilnehmer lernen, wie man die Situation des Klienten systematisch analysiert und einen passenden Aktions- und Sportplan entwirft. Weitere Schwerpunkte sind Gesprächsführung und Coaching.

Darüber hinaus werden fachtechnische Grundlagen in Anatomie und Physiologie vermittelt. Die Aus­bildung versetzt Sie in die Lage, eine kompetente sporttherapeutische Intervention für alle Personen­gruppen anzubieten. Sie können zielgruppengerecht beraten, anleiten und betreuen. Im theoretischen Teil der Ausbildung werden Hintergründe zur Bedeutung der Bewegung im Sportbereich und die der körperlichen und geistigen Entspannung für die Entwicklung eines körperlichen und geistigen Wohlbefindens vermittelt. Weiterhin wird aus Sicht der Bewegung im Sport auf die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten eingegangen und Schwerpunkte für Interventionsmaßnahmen vorgestellt.

Berufsbild und Einsatzfelder

Eigene Praxis:

– Einzelfallbetreuung
– Gruppenbetreuung
– Sporttherapeutische Seminare / Gesundheitsvorsorge / Fitnessgruppen

Selbstständiges Arbeiten oder Tätigkeit im Angestelltenverhältnis:

– Bereich Prävention
– Gesundheitsnachsorgebereiche
– Sport- und Bewegungsfachbereiche
– Soziale Einrichtungen
– Altersdifferenzierte Sportfachbereiche (Kinder, Senioren, Schwangere etc.)
– Fitnesseinrichtungen
– Sport- und Jugendzentren
– Wirtschaftsunternehmen
– Beratung und Coaching / Personal Training
– Flexible und individuelle Einzelbetreunung
– Betriebliche Gesundheitsförderung
– Weiterbildungskurse
– Kreatives bewegungsbewusstes Teamtraining / Stress- und Konfliktmanagement durch Sport und Bewegung
– Bereich Pädagogik
– Entwicklung und Durchführung von Seminarkonzeptionen, z. B. Gestaltung von sporttherapeutischen Seminaren- Kreative gesunde Bewegungsauslastung in der Familie / im       Kindergarten / in der Schule in AGs / Freizeitprojekte / Förderunterricht
– Integrationsklassen, Sonderpädagogik, Kindertagesstätten und Kinderheime
– Lehrer und Kindergartenfortbildungen in Bereich Sport und Bewegung
– Bildungsträger
– Volkshochschulen
– Sport und Bewegung für medizinisch-psychologische Einsatzfelder in Kliniken / Psychiatrie / sucht­therapeutische Arbeit
– Psychosomatik
– Touristik
– Reisen und Erholung – z. B. Clubanlagen, Wellness- und Gesundheitshotels
– Kinder und Jugendliche – z. B. Familienhotels

Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung beinhaltet die folgenden Elemente:

(1)  Grundlagen der Sporttherapie

(2)  Seminarleiter(in) für Nordic Walking

(3)  Seminarleiter(in) für Progressive Muskelrelaxation

(4)  Seminarleiter(in) für Wirbelsäulengymnastik

Besonderheiten der Ausbildung

  • Inhalte orientieren sich an den beruflichen Zielen der Teilnehmer(innen)
  • Orientierung an Leitlinien (z. B. „Neue Rückenschule“ von 2006)
  • Schwerpunkt Sport und Psyche
  • 60% Praxis!
  • Sportberatung (individuell, indikationsspezifisch)
  • Kommunikation und Motivation in der Therapie

Aus dem Inhalt

  • Ansätze und Modelle der Sporttherapie (aktuelle Theorien, Gesundheitsmodell, Orientierung an Leitlinien)
  • Berufskunde/Berufsfeld, Rechtliches zur Berufskunde
  • Gesetzliche Grundlagen zum Therapeutenberuf
  • Biopsychosoziale Vorgehensweise
  • Grundlagen der Sporttherapie
  • Medizinische und anatomische Grundlagen
  • Anamneseverfahren
  • Indikationen, Kontraindikationen
  • Spezialisierungen (z. B. Innere Erkrankungen, Orthopädie, Psychosomatik, Sucht)
  • Sport und Psyche; Ängste und Agressionen durch Sport bewältigen
  • Anwendungsbereiche der Sporttherapie
  • Sporttherapie und Fitnesstraining
  • Leistungs- und Trainingssteuerung
  • Verschiedene Sportarten, Sportgeräte (Überblick)
  • Sportübungen für bestimmte Muskelgruppen; Bewegungskoordination
  • Gesundheitsfitnesstraining (mit und ohne Geräte)
  • Entwicklung eines ganzheitlichen Körperbildes
  • Verschiedene Entspannungsverfahren (Überblick)
  • Seminarleiter für Nordic Walking
    – Einführung in die Thematik und Überblick über das Themenfeld
    – Ansätze und Modelle des Nordic Walking
    – Einsatzfelder
    – Einsteigerprogramme / Stundenbilder
    – Naturerfahrung und Sport
    – Gewichtsabbau durch Nordic Walking
    – Entwerfen und Gliedern von Nordic Walking Touren
    – Tagestouren / Wochentouren
    – Motivation / Zielsetzung / Problemanalyse
    – Erfahrung aus der Praxis
  • Seminarleiter(in) für Progressive Muskelrelaxation
    – Ursprung der Progressiven Muskelrelaxation
    – Anwendungsbereiche/Indikationen
    – Kontraindikationen
    – Grundregeln der Progressiven Mauskelentspannung (16 Muskelgruppen)
    – Zeitplan eines PMR-Kurses
    – Reduktion auf wenigere Muskelgruppen
    – Vergegenwärtigung
    – Zählen
    – Progressive Muskelrelaxation bei Belastung/Ängsten/Prüfungsstress/Schmerz
    – Feedback geben und nehmen
    – Lösungsvorschläge für häufig auftretende Schwierigkeiten
  • Seminarleiter(in) für Wirbelsäulengymnastik (Neue Rückenschule)
    – Vertiefende Einführung in die Thematik und Überblick über das Themenfeld
    – Entstehungsgeschichte, alte und neue Rückenschule
    – Neue Erkenntnisse in der Rückenschule (Schmerzen, Genetik, psychosoziale Faktoren, Leistungssport)
    – Stehen und Körperhaltung
    – Neue Rückenschule im Alltag
    – Rückenübungsprogramme / Trainingsphasen (Aufwärmen, Ausführung, Haltung, Entspannung)
    – Trainingsintensität / Belastungswechsel / Konzentration
    – Übungen für den Rücken mit Hilfsmitteln (Theraband, Pezziball)
    – Schmerzmanagement im Training
    – Erfahrung aus der Praxis
  • Therapeutisches Klettern
  • Einführung in bewegungs- und verhaltenstherapeutische Verfahren
  • Kommunikations- und Interviewtechniken (Gesprächsführung)
  • Anleitung von Klientengruppen
  • Klientenzentriertes Einzelcoaching
  • Praxiserfahrungen: Durchführung verschiedener sporttherapeutischer Therapieeinheiten
  • Praxisfelder: Einsatzformen im Berufsalltag
  • Ziele und Grenzen der Sporttherapie
  • Rechtliche Aspekte / Krankenkassenregelungen
  • Individuelles Einzelcoaching und Supervision

 

Aus dem Methodenteil

Noch heute gilt: In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist. Die Sporttherapie setzt sich aus trainingswissenschaftlichen, medizinischen, pädagogisch-psychologischen und soziotherapeutischen Ele­menten zusammen. Fachliche, methodische und sozial-kommunikative Kompetenzen werden durch eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit sich selbst und den verschiedenen methodischen Ansätzen erarbeitet.

Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Freude an der Arbeit mit Menschen sowie an Bewegung und Sport. Neben einem umfangreichen theo­retischen Teil, in dem medizinische und sportpädagogische Grundlagen vermittelt werden, steht natürlich die praktische Arbeit im Vordergrund: Flexibilität und Bewegungskoordination, die Entwicklung eines ganzheitlichen Körperbildes, die Kombination aus Sportübungen mit Entspannung und die verbale und nonverbale Kommunikation sind wesentliche Bestandteile der Ausbildung.

In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu den modernen sportwissenschaftlichen Modellen geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft. Die gelernten Methoden werden von den Teilnehmenden umgesetzt und gemeinsam Therapieansätze generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung einer selbst entwickelten Seminar- und Therapieeinheit. Therapieeinzelsitzungen werden im Rollenspiel mit erfahrenen Sportwissenschaftlern, Sporttherapeut(inn)en oder Diplom-Psycholog(inn)en geübt und supervidiert. Gemeinsam werden die gelernten Verfahren zur Anwendung gebracht.

So melden Sie sich für eine unserer Ausbildungen an:

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Sporttherapeut(in) - Intensivausbildung

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