Kunst- und Kreativitätstherapeut(in) - Intensivausbildung

Kursname:Kunst- und Kreativitätstherapeut(in) - Intensivausbildung
Dauer:2 Wochen Intensivausbildung
Termine:Nr. 378-B7: 07. 08. 2017 bis 18. 08. 2017
Nr. 379-B7: 25. 09. 2017 bis 06. 10. 2017
Nr. 371-B7: 27. 11. 2017 bis 08. 12. 2017
Nr. 372-B8: 29. 01. 2018 bis 09. 02. 2018
Nr. 373-B8: 09. 04. 2018 bis 20. 04. 2018
Nr. 374-B8: 04. 06. 2018 bis 15. 06. 2018
Nr. 375-B8: 30. 07. 2018 bis 10. 08. 2018
Nr. 376-B8: 17. 09. 2018 bis 28. 09. 2018
Nr. 377-B8: 29. 10. 2018 bis 09. 11. 2018
Nr. 378-B8: 10. 12. 2018 bis 21. 12. 2018
Gebühr:EUR 1600,- (USt.-befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort(e):IEK Berlin Ausbildungszentrum I, Edinburger Straße 45, 13349 Berlin
Zertifikat:Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. Die mit dieser Ausbildung erworbene Zusatzqualifikation Autogenes Training entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt.
Voraussetzungen:Offenheit, Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Bereitschaft zur Kreativität und zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Schulabschluss. Die Intensivausbildung richtet sich an Menschen mit Erfahrungen in psychologischen, therapeutischen, künstlerisch- kreativen, pädagogischen, sozialpädagogischen, medizinischen, pflegenden oder helfenden Bereichen.
Sonstiges:Bitte Malkleidung, Decke, warme Socken, evtl. Kissen mitbringen. Im Anschluss an diese Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, an weiterbildenden Modulen im künstlerisch-räumlich- kreativen Bereich teilzunehmen.
Kursbeschreibung als PDF:
Vertiefungen zu dieser Ausbildung Vertiefung in der Kunsttherapie I – Form und Symbol
Vertiefung in der Kunsttherapie II – Farbe und Symbol

Hintergrund

Blockierende Verhaltens-, Denk- und Energiemuster, Gedanken und Gefühle begrenzen im alltäglichen Leben oft unsere Entfaltung und hindern uns am psychisch-seelischen Weiterkommen.
In der Kunsttherapie geht es darum, fest in uns verankerte Persönlichkeitsstrukturen, die uns in unserer Entwicklung behindern, durch das darstellerische, gestalterische Medium bewusst zu entdecken und so unser Potenzial zu erweitern. Seelische Prozesse, die noch verborgen in uns schlummern, können durch die Heilkraft des künstlerischen Gestaltens angestoßen und zur Erforschung unseres individuellen Wesens­kerns führen.

Ziel

Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifikation der therapeutischen Intervention mittels einer Methodenvielfalt bildnerisch-kreativer Methoden und Medien, wissenschaftlich fundierter Entspannungs­verfahren sowie verschiedener Elemente aus Gestalttherapie und psychodramatischer Psychotherapie. Diese konvergieren zu einem völlig neuen Ansatz der Kunst- und Kreativitätstherapie. Sie beinhalten ganzheitliche Erkenntnisse aus der nonverbalen Arbeit mit kreativen Medien und der therapeutischen Wirkung von Kunst, Psychologie und Pädagogik.

Aus dem Inhalt

Themenblock I – Kunsttherapeutische Grundlagen

  • Grundlagen der Psychologie und therapeutische Interventionstechniken
  • Ansätze der Kunsttherapie
    – Humanistische Ansätze (Individualpsychologie, Phänomenologische Sicht)
    – Verhaltenstherapeutisch-kognitive und entwicklungspsychologische Ansätze
    – Gestalt-Kunsttherapie
    – Psychodynamische Ansätze (nach C. G. Jung, Freud)
  • Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt im kunsttherapeutischen Prozess (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)
  • Kunsttherapeutische Biografiearbeit
  • Anamneseverfahren, differentielle Behandlungsverfahren
  • Kunsttherapeutische Techniken, zwei- und dreidimensional (Malerei, Collage, Skulptur, Arbeiten mit Sand / Steinen, Naturmaterialien etc.)
  • Bildnerische Wahrnehmungsschulung
  • Form, Farbe, Bildaufbau, Proportion und Ästhetik
  • Förderung der Kreativität durch gestalterischen Ausdruck
  • Prozessentwicklung durch Arbeit am Objekt (Einzelarbeit, dialogisches Malen / Gestalten)
  • Persönlichkeitsentwicklung – das Bild und das „Ich“
  • Auflösen von Blockaden
  • Vorherrschende Gefühle in Bilder / Objekte umwandeln
  • Wahrnehmung / Wahrnehmungsverarbeitung (Seherfahrungen, Tasterfahrungen – visuell und über den gesamten Körper)
  • Anwendung von Equipment, Multimediaeinsatz
  • Praxis- und Selbsterfahrung
  • Therapieeinzelsitzungen
  • Rechtliche Aspekte, gesetzliche Grundlagen
  • Einzelcoaching

Themenblock II – Farbenlehre

  • Wirkung der Farben, farbtherapeutische Interpretation
  • Farbpsychologische Versuchsreihen und ihre Bedeutung in der Kunsttherapie
  • Die phänomenologische Farbenlehre bei J. W. Goethe
  • Der tiefenpsychologische Ansatz nach C. G. Jung
  • Das Spiel mit Farbe als Weg zur Entdeckung der Seele
  • Die Farben in der transpersonalen Energielehre und ihre Emotionszuordnung
  • Die therapeutische Relevanz in der Arbeit mit den Farben
  • Potenzialentwicklung mittels neuer Medientechniken – Elemente der Multisynästhetik

Themenblock III – Formenlehre

  • Psychologische Bedeutung und die therapeutische Wirkkraft der Formen
  • Ansätze der Formenlehre
    – in der tiefenpsychologischen Kunsttherapie
    – in der transpersonalen Energielehre
  • Therapeutischer Umgang mit den Grundformen
  • Sinnliche Erfahrung der Formen durch auditive, visuelle, haptische und dynamische kunsttherapeutische Methoden
  • Die Formen als Symbole
  • Aufdeckung unbewusster Strukturen und Mechanismen, affektive Umstrukturierung – die psychologische und energetische Wirkung von Grundformen und ihr Transformationspotenzial

Themenblock IV – Methoden der imaginativen Psychotherapie und wissenschaftlicher Entspannungsverfahren

  • Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität
  • Theoretische Grundlagen
  • Methoden der imaginativen Psychotherapie
  • Autogenes Training Seminarleiterschein
    – Theorien
    – Grundlagen des Autogenen Trainings
    – Aufbau der Grund- und Oberstufenarbeit
    – Autopsychoanalyse
    – Imagination von Objekten
    – Aufsuchen von Gefühlszuständen
    – Finden des Eigengefühls in der Selbsterfahrung
    – Affektive Umstrukturierung
    – Regressionstechniken
    – Aufdecken unbewusster Strukturen und Mechanismen
    – Abstraktion von Vorstellungsinhalten
  • Integrative Verfahren, Ansätze aus der Gestalttherapie
  • Meditative Vorbereitung (Bild- und Farbmeditation)
  • Farb- und Lichttherapie und alternative Entspannungsverfahren
  • Bild- und Farbmeditation
  • Stillearbeit
  • Tastendes / haptisches Meditationsmalen

Aus dem Methodenteil

In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu den modernen kunsttherapeutischen Grundlagen, Kreativitäts- und Entspannungstechniken geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft.

Die gelernten Methoden werden von den Teilnehmenden umgesetzt und gemeinsam Therapieansätze generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung einer selbst entwickelten Seminar- und Therapieeinheit. Therapieeinzelsitzungen werden im Rollenspiel mit erfahrenen Therapeut(inn)en und Diplom-Psycholog(inn)en geübt und supervidiert. Gemeinsam werden die gelernten Verfahren zur Anwendung gebracht.

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Kunst- und Kreativitätstherapeut(in) - Intensivausbildung

IEK Berlin Ausbildungszentrum I, Edinburger Straße 45, 13349 Berlin

EUR 1600,- (USt.-befreit, befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)



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